CNH Anwälte - Fachkanzlei Arbeitsrecht
Sie befinden sich hier: Start > ARBEITSGEBIETE > Aufsichtsrat > Aufsichtsratswahl

AUFSICHTSRATSWAHLEN


Wahlvorstandsschulung

Wir beraten und schulen sämtliche Wahlvorstände, die im Betrieb, im Unternehmen oder im Konzern die Wahlen der Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat durchführen. In diesem Tätigkeitsbereich gehören sowohl Betriebswahlvorstände, als auch Unternehmens- bzw. Hauptwahlvorstände zu unseren Mandanten. Die verschiedenen Gremien, die die Wahl nach dem Mitbestimmungsgesetz von 1976 oder nach dem Drittelbeteiligungsgesetz sowie der entsprechenden Wahlordnung durchführen, begleiten wir dabei von der Bildung der Wahlvorstände, der Beratung während des gesamten Wahlverfahrens sowie am Wahltag bzw. während der Delegiertenversammlung. Gern nehmen wir im Rahmen dieser Beratung auch an den Sitzungen der Wahlvorstände teil, um vor Ort bei der Erstellung von Fristenkalendern und Bekanntmachungen zu unterstützen.

Eine Schulung der Wahlvorstände sowie eine durchgehende Beratung während des gesamten Wahlverfahrens einhergehend mit einer guten Zusammenarbeit mit den Wahlvorständen schützt in vielen Fällen vor Verstößen gegen das jeweilig anzuwendende Gesetz bzw. die Wahlordnung und somit vor einer Anfechtung des Wahlverfahrens. Das Interesse an einer ordnungsgemäß durchgeführten Wahl ist hierbei sowohl auf Seiten des Unternehmens als auch auf Seiten der Wahlvorstände gleichermaßen hoch. Der Arbeitgeber benötigt einen ordnungsgemäß besetzten Aufsichtsrat. Denn dieser hat die Aufgabe, die Geschäftsführung des Unternehmens zu überwachen und vertritt die Gesellschaft gegenüber dem Vorstand. Das Interesse der zum größten Teil mit Arbeitnehmern besetzten Wahlvorstände an einer ordnungsgemäßen Wahl liegt ebenfalls in der Aufgabe des Aufsichtsrates: durch die paritätische bzw. drittelparitätische Beteiligung der Arbeitnehmer und teilweise Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat können die Arbeitnehmervertreter auf die Geschäftsführung und die Geschäftspolitik im Unternehmen Einfluss nehmen und sich somit neben den Betriebsratsgremien für die Rechte ihrer Kolleginnen und Kollegen einsetzen.

Wir arbeiten im Bereich der Schulung und Beratung eng zusammen mit der Firma interPartner GmbH in Essen, die neben der Unterstützung im administrativen und organisatorischen Bereich auch verschiedene Software-Pakete zur Verfügung stellt, die den Wahlvorständen die Durchführung der Wahl erleichtern.

Diese umfassende juristische als auch organisatorische Unterstützung der Wahlvorstände im Rahmen des Aufsichtsratswahlverfahrens ist besonders wichtig, da die Wahlvorstände im Gegensatz zu den Betriebsräten mit ihrem Privatvermögen für die Durchführung der Wahlen haftbar gemacht werden können. Zum anderen würde eine wirksame Anfechtung einer Wahl dazu führen, dass das gesamte Wahlverfahren kosten- und zeitintensiv erneut durchgeführt werden muss.

Für Anfragen zu Seminarinhalten und Kosten sowie zu unseren Beratungsangeboten stehen wir gern zur Verfügung.

Aktuelles
CNH Newsletter 2017 Nr. 4

Heute informieren wir über Neuigkeiten aus dem Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht. Inhaltlich geht es in diesem Newsletter um die Frage der Verbindlichkeit einer unbilligen Weisung, die Zulässigkeit einer Computerüberwachung mittels einer Software (Keylogger) und um die Frage der Wirksamkeit einer Versetzung von Nacht- in Wechselschicht, ohne zuvor ein BEM-Gespräch angeboten zu haben.


Kassiererin findet Waschpulver und Babynahrung statt Bargeld im Geldkoffer? – Verdachtskündigung bleibt unwirksam

Von Rechtsanwältin Alexandra Kötting

Mit Urteil vom 14. August 2017 hat das Landesarbeitsgericht Hamm, in einem Kündigungsschutzprozess die Berufung der Sparkasse gegen ein Urteil des Arbeitsgerichts Herne zurückgewiesen. Das Arbeitsverhältnis einer seit dem Jahr 1991 beschäftigten 52-jährigen Sparkassenangestellten, die gegen die außerordentliche Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses klagt, besteht danach fort.


CNH Newsletter 2017 Nr. 3

Wir stellen vor: zwei LAG-Entscheidungen zur "außerordentlichen Kündigung eines ordentlich unkündbaren Arbeitnehmers bei Minusstunden" und zur "Mitbestimmung des Betriebsrats bei Einführung eines Outlook-Gruppenkalenders" sowie eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz.


Wir verwenden Cookies um die Benutzerfreundlichkeit unserer Seite zu verbessern. Weiterführende Informationen finden Sie HIER.
Wenn Sie unsere Seite nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie unserem Anliegen zur Optimierung der Seite zustimmen.